Der Spielplatz ist ein natürliches mathematisches Material. Kinder begreifen Strukturen körperlich, bevor sie sie symbolisch auf dem Papier darstellen.
Beim Klettern, Rutschen, Schaukeln, Balancieren und Bauen entstehen natürliche mathematische Denkprozesse: Formen erkennen, Strecken messen, Zeiten vergleichen, Daten sammeln, Rhythmen wahrnehmen, Volumen schätzen und Strategien entwickeln.
Nach jeder Aktivität arbeiten die Kinder mit ihrem persönlichen Mathe-Journal. Dort dokumentieren sie Spielplatzskizzen, Bewegungswege, Messungen, Strichlisten, Diagramme, Formen, Rechenwege sowie Vermutungen und Beobachtungen.
körperliches Handeln
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bildliche Darstellung
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mathematische Abstraktion
Für Lehrpersonen wird sichtbar
wie Kinder Raum, Bewegung, Größen und Muster wahrnehmen, welche Strategien sie spontan entwickeln und wie sie körperliche Erfahrung in mathematische Modelle übersetzen.
Das Journal macht sichtbar, wie Kinder vom Material über Strategie zum Algorithmus gelangen.